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Kanada - Îles-de-la-Madeleine
 

Îles-de-la-Madeleine - der östlichste Vorposten Québecs

Ein Urlaubsidyll für Naturliebhaber liegt rund 200 Kilometer vor der Ostküste Québecs: die Îles-de-la-Madeleine, ein Insel-Archipel inmitten des Sankt-Lorenz-Stroms, das sich von Gaspé aus mit dem Flugzeug in knapp 40 Minuten erreichen läßt.

Die Besucher erwartet eine farbenprächtige Ferienregion mit saftig grünen Wiesen, bunt bemalten Holzhäusern und roten Klippen umgeben vom tiefblauen Atlantik.

Die zwölf Inseln sind der östlichste Vorposten Québecs. Sechs von ihnen sind durch Sanddünen miteinander verbunden und bilden einen 70 Kilometer langen Landweg: Grosse-île, Île-de-Grande-Entrée, Île-aux-Loups, Île-du-Havre-aux-Mai-sons, Île-du-Cap-aux-Meules und die Ile-du-Havre-Aubert.

 
 

Lange bevor der baskische Seefahrer Jacques Cartier die Inseln im Jahre 1534 entdeckte, wurden sie bereits zur Fischerei genutzt. Die ersten Siedlungen auf den Îles-de-la-Madeleine entstanden erst Mitte des 18. Jahrhunderts, heute sind sieben Inseln bewohnt. Die flachen Gewässer um das Archipel sind ein idealer Lebensraum für Hummer und Krabben. Großer Beliebtheit bei Urlaubern erfreuen sich geführte Touren zu Sandbänken, auf denen Robbenbabys beobachtet werden können.

Die insgesamt 300 Kilometer Sandstrand der Îles-de-la-Madeleine lassen bei Wassersportlern die Herzen höher schlagen. Windsurfen, Segeln, Tauchen oder Fischen gehören zu den favorisierten Aktivitäten. Die Küste bietet zudem gute Voraussetzungen für ausgedehnte Ausritte. Das Landesinnere der Inseln läßt sich bei Wanderungen oder Fahrradtouren erkunden.

Die Îles-de-la-Madeleine sind nicht nur per Flugzeug, sondern auch mit der Fähre erreichbar. "Heimathafen" aller Fährschiffe im Archipel ist die Île-du-Cap-aux-Meules, das wirtschaftliche Zentrum der Inselgruppe. Zu den Sehenswürdigkeiten der Îles-de-la-Madeleine zählen zudem unter anderem das "Musée de la Mer" auf der idyllischen Île-du-Havre-Aubert, die Glasbläser-Fabrik "La Méduse" auf der Île-du-Havre-aux-Maisons oder das Robben-Forschungszentrum auf der Île-de-la-Grande-Entrée.

 

 
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