Abel Tasman
In dem an der Nordküste der Südinsel
gelegenen Nationalpark gelang ein
groß angelegtes einzigartiges Experiment.
Der ursprünglichen Vegetation wurde
ihr Lebensraum zurückgegeben, indem
von Europa und anderswo eingeschleppte
Pflanzen abgeholzt wurden. Idyllische
Buchten, goldgelbe saubere Sandstrände
und im Hinterland Nikaupalmen, Pinien
und Riesenfarne stellen ein Paradies
für Wanderer und Kajak-Fahrer dar.
Wassertaxis bieten eine Kombination
von Land- und Wasserweg, von Kaiteriteri
oder Marahau aus läßt man sich irgendwo
am Strand absetzen und wandert gemütlich
zurück.
Paparoa
Das kleinere Reservat im Westen der Südinsel
bietet Tieflandurwald und höhlenreiche Karstberge.
Ausflüge in die Wildniss lassen sich mit Rafting
Touren durch Tropfsteinhöhlen verbinden. Überraschungen
hält die Natur im Süden bereit - wie eine
Anhäufung von lauter Pfannkuchen sehen die
Pancake Rocks aus. Oder erleben Sie meterhohe
Fontänen, die durch Felslöcher schießen.
Fjordland
Im äußersten Südwesten der Insel gelegen kann
man hier ein Superlativ nach dem anderen entdecken.
Mit 1,2 Millionen Hektar ist er nicht nur
der größte sondern auch der unzugänglichste
Nationalpark. Hier begegnet man stundenlang
keiner Menschenseele. Fast ausgestorbene Arten
flugunfähiger Hühnervögel, stille Fjorde,
steil aus der Tasmansee aufsteigende Berge
und aus schwindelnden Höhen hinabstürzende
Wasserfälle faszinieren. Nur der Milford Sound
ist als einziger Fjord mit dem Auto erreichbar.